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Fünf vor zwölf: Deutscher Holzwirtschaftsrat mahnt mehr Engagement bei CO2-Senkung an (23.11.2017)

Im Hinblick auf den internationalen Klimadialog ruft der Deutsche Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR) die Politik auf, sich mit konkreten Maßnahmen stärker für eine globale CO2-Senkung einzusetzen.

Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz COP 23 sind nur ein kleiner Schritt hin zu einer langfristigen Minderung der Kohlendioxidemissionen.
„Speziell Deutschland muss deutlichere Impulse für den Klimaschutz setzen“, fordert DHWR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge. „Die aktuellen Bemühungen der Weltgemeinschaft reichen nicht aus, um die Erderwärmung nachhaltig zu stoppen. Der Gebäudebereich ist für ein Drittel der Emissionen verantwortlich. Hier spielt nicht nur der Energieverbrauch in der Nutzungsphase eine wichtige Rolle, sondern in zunehmendem Maße die dem eigentlichen Bau vor- und nachgelagerten Emissionen. Künftig muss deshalb diese sogenannte graue Energie in der Gebäudebilanzierung berücksichtigt werden. Denn gerade angesichts von Megatrends wie der Urbanisierung und einer ständig wachsenden Weltbevölkerung sind besonders für das Bauen klimaschonende Konzepte gefragt. Dass Holzbauten durch ihre emissionsarme Herstellung und die Kohlenstoffspeicherung im Material selbst hier zwei entscheidende Vorteile bieten, ist zwar bekannt, wird aber noch viel zu wenig berücksichtigt.“

Allein in Deutschland werden bereits heute durch die Waldbewirtschaftung und Holzverwendung 126 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das sind etwa 14 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen Deutschlands. 

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Über den Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR)

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) hat 13 Mitgliedsverbände mit über 70.000 Betrieben, die mit ca. 650.000 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 120 Milliarden Euro generieren. Die Dachorganisation der deutschen Holzwirtschaft deckt durch die Mitgliedschaft der führenden Verbände der Holzbranche die gesamte Wertschöpfungskette ab. Diese reicht vom Rohholz, das von der Säge-, Holzwerkstoff- sowie Zellstoff- und Papierindustrie bearbeitet wird, über die Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten in der Möbel- und Packmittelindustrie, in der Pelletproduktion sowie in den Handwerksbetrieben und im Holzbau, bis hin zum Vertrieb durch den Handel und die Makler. Der Kreislauf schließt sich durch das Recycling von Altpapier und Holz.

Quelle: Deutscher Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR)

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