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Heizölpreise: US-Ölfördermengen halten Ölpreise unter Druck (09.03.2018)

Brentölpreis fällt unter die Marke von 64 USD/Barrel - Euro weiter schwach und bleibt unter der Marke von 1,24 - Heizölpreis zum Wochenausklang seitwärts

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) haben sich zum Tagesschluss am Donnerstag gegenüber dem Schlussstand vom Vortag leicht um 0,1 % erhöht - konkret lag der Heizölpreis zum Tagesschluss bei 61,23 Euro/100 L. Damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über der Heizölpreismarke von 61 Euro/100 L weiter halten.

Seit Jahresbeginn sind die Heizölpreise bis heute um rund 5 % gefallen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Donnerstag und dem aktuellen Stand der Future am Freitagmorgen gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!

Bereich Schlusskurs
07.03.2018
Schlusskurs
08.03.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
09.03.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
61,23 61,30 + 0,1 %
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
64,34 63,61 - 1,1 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,2410 1,2316 - 0,8 %


Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Mai 2018 ist zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Donnerstag erneut mit einem starken Minus von 1,1 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 63,61 USD/Barrel. Die Nachwirkungen des Anstiegs der US-Öllagerbestände in der letzten Woche und ein vermeldeter neuer Rekord bei der US-Ölförderung - mit 10,4 Mio. Barrel/Tag - haben auch die Ölpreise am Donnerstag weiter fallen lassen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in Richtung Wochenende steigt der Brentölpreis leicht um 0,3 % - aktuell steht der Ölpreis bei 63,83 USD/Barrel.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsschluss am Donnerstag mit einem starken Minus von 0,8 % bei 1,2316 - damit konnte der Euro die Preismarke von 1,24 nicht halten. Im Mittelpunkt der Finanzmärkte steht weiter ein möglicher Handelskonflikt zwischen den USA und den anderen Volkswirtschaften. Die Finanzmärkte warten ab, ob Trump seine Androhung der Erhebung von Strafzöllen auf Importe von Stahl und Aluminium wirklich in die Tat umsetzt. Im Ergebnis der Beratung der EZB ist davon auszugehen, dass im Jahr 2018 in der Eurozone mit keinem Zinsanhebungsschritt zu rechnen ist und das zum Jahresende 2018 die Anleihekäufe auslaufen könnten -dies belastete den Euro am gestrigen Tag.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Freitagmorgen tritt der Euro auf der Stelle - aktuell steht er bei 1,2318.

 

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