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Heizölpreise-Trend: Heizölpreise auf 3,5-Jahreshoch (08.05.2018)

Brentölpreis fällt wieder unter die Marke von 76 USD/Barrel - Euro hält sich knapp über der Marke von 1,19 - Heizölpreise seitwärts

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) haben sich zum Tagesschluss zum Wochenbeginn gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 1,2 % erhöht - konkret lag der Heizölpreis am Tagesende bei 69,91 Euro/100 L. Damit konnte der Heizölpreis die Heizölpreismarke von 69 Euro/100 L klar überspringen und erreicht den höchsten Stand seit Ende November 2014.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 8,2 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!

Bereich Schlusskurs
04.05.2018
Schlusskurs
07.05.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
08.05.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
68,85 69,91 + 1,2 %
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
74,87 76,17 + 1,7 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1960 1,1923 - 0,3 %


Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Juli 2018 ist zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Montag mit einem starken Plus von 1,7 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 76,17 USD/Barrel. Der Ölmarkt ist aktuell sehr nervös und reagiert auf kleinste Probleme. Für den starken Ölpreisanstieg der letzten Tage sind momentan 2 Aspekte verantwortlich:

1. Der unerwartet starke Ölförderrückgang in Venezuela

2. Der anhaltende politische Konflikt zwischen dem Ölförderland Iran und den USA, hinsichtlich der Weiterführung des Atomabkommens oder einer Kündigung seitens der USA und die Verhängung von Sanktionen gegenüber dem Iran. Dadurch könnte es zu einer Reduzierung des Ölaufkommens im Iran kommen, mit der Konsequenz, dass die Ölpreise weiter steigen würden.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 13,9 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag legt der Brentölpreis einer Verschnaufpause ein - aktuell steht der Ölpreis bei 75,30 USD/Barrel, dies entspricht einem Ölpreisrückgang von 1,1 % gegenüber dem Schlussstand vom Montag. Der Ölmarkt schaut mit Spannung in Richtung USA, wo heute Abend Trump seine Entscheidung zum Atomabkommen mit dem Iran mitteilen wird.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsschluss zum Wochenbeginn mit einem Minus von 0,3 % bei 1,1923. Schwache Konjunkturdaten aus Deutschland und der weiterhin mögliche Handelskrieg zwischen den USA und der Eurozone haben den Euro am Montag belastet.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar kaum verändert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstag hält sich der Euro knapp über der Marke von 1,19 - aktuell steht er bei 1,1907. Neue Konjunkturdaten aus Deutschland könnten im Laufe des Tages den Finanzmärkten neue Impulse verleihen.

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