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23.10.2018

Fördermittel-Service hilft bei Heizungsmodernisierung

Maximale Förderung vom Staat: rund 1.000 Euro und mehr

 

Wer modernisiert, freut sich über finanzielle Unterstützung. Hausbesitzer, die ihre Heizung erneuern wollen, können dafür theoretisch auf staatliche Fördergelder zugreifen. Doch worauf genau hat man Anspruch und wie funktioniert die Beantragung?

Martin Kutschka vom Förderservice febis hat den Durchblick im Dschungel der Förderprogramme und erläutert im Interview mit dem Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), wie man die beste Förderung mit der größtmöglichen Summe erhält.

IWO: Es gibt mehr als 2.000 Förderprogramme – welche davon sind für die Kunden besonders attraktiv und sind das auch die, die am meisten nachgefragt werden?

Martin Kutschka: Die attraktivsten Förderprogramme für die typische Heizungsmodernisierung gibt es bei KfW und BAFA. Die KfW fördert Öl- und Gasbrennwerttechnik, das BAFA unter anderem Solarthermie. Ebenso nachgefragt wird das Programm Heizungsoptimierung des BAFA, bei dem der hydraulische Abgleich, effiziente Heizungspumpen oder Pufferspeicher gefördert werden. Für die Förderanträge an die KfW ist in der Regel die Unterstützung durch einen Sachverständigen notwendig.
 

IWO: Viele Hausbesitzer modernisieren oder bauen, ohne Fördermittel zu beantragen – warum ist das so? Und gibt es Möglichkeiten, die Fördermittel oder auch deren Beantragung attraktiver zu gestalten? 

Martin Kutschka: Es gibt viele Gründe, warum Hausbesitzer keine Fördermittel für ihre Modernisierungs- und Baumaßnahmen abfragen. Einer ist sicherlich Unkenntnis. Staatliche Fördertöpfe werden zu wenig vermarktet. Nur etwa ein Drittel der eingebauten Öl-Brennwertheizungen wurden mit staatlichen Fördergeldern unterstützt. Leider raten auch nicht alle Heizungsbauer zu den Fördermitteln, weil die Beantragung aus ihrer Sicht möglicherweise zu kompliziert oder zeitaufwändig ist und die Modernisierung verzögert. Denn eins ist wichtig: Die Anträge sind immer vor der Modernisierung zu stellen. Um die Beantragung der Fördergelder attraktiver zu gestalten, wären sicherlich erstmal ein übersichtlicheres Fördersystem und nicht viele einzelne Fördertöpfe wichtig. Dann wäre auch eine bessere Kommunikation und einfachere Beantragung möglich. Nur wenn die Verbraucher wissen, für was sie welche Förderung bekommen, können sie die auch abfragen. Und dann würden wohl auch deutlich weniger „Dinosaurier“ in den deutschen Heizungskellern stehen, weil mehr Leute modernisieren.

Martin Kutschka, Leitung Vertrieb/Strategische Geschäftsentwicklung der febis Service GmbH, ein Informationsdienstleister mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Hauseigentümern und Bauherren.

Foto: Kerstin Jana Kater

IWO: Wie funktioniert der Förderservice? Welche Vorteile hat der Kunde, wenn er Ihren Service nutzt im Vergleich zu denjenigen, die sich selbst durch den Förderdschungel kämpfen?

Martin Kutschka: Der Förderservice ist eine große Erleichterung für den Kunden, weil ihm sowohl die Suche nach den besten Fördermitteln als auch nahezu der gesamte Papierkram abgenommen wird. Wir beraten den Endverbraucher am Telefon zur richtigen Reihenfolge aus Fördergeldbeantragung, Fachbetriebsbeauftragung und Baubeginn. Danach schicken wir ihm eine Checkliste zu, die den gesamten Ablauf vom Antrag bis zur Auszahlung beschreibt. Ein Teil der Checkliste sendet der Kunde mit den notwendigen Informationen zum Gebäude und zur Haustechnik und dem Angebot des Heizungsbauers wieder an uns zurück. Daraufhin erstellen unsere Sachverständigen im FörderService die „Bestätigung zum Antrag“, die online ins KfW-Zuschussportal hochgeladen wird. Innerhalb eines Tages erfolgt die Zusage für die Auszahlung der beantragten Mittel – das ist der Startschuss für den Beginn der Maßnahme.

 

IWO: Und wie kommt der Kunde an sein Fördergeld?

Martin Kutschka: Ist der Kessel in Betrieb genommen, reicht der Kunde die Schlussrechnung des Heizungsbauers zusammen mit der ausgefüllten Bestätigung des hydraulischen Abgleichs bei uns ein. Wenn die Maßnahme wie beantragt ausgeführt wurde, stellt der Sachverständige die „Bestätigung nach Durchführung“ aus. Auch dieses Formular wird bei der KfW hochgeladen und die Fördersumme zum Quartalsende auf das Konto des Kunden überwiesen. So einfach geht’s. Und das Beste dabei: Mit der IWO Modernisierungsaktion „Besser flüssig bleiben“ sind Beratung und Beantragung bei Wahl eines Öl-Brennwertgerätes eines teilnehmenden Herstellers kostenfrei. So sorgen wir gemeinsam dafür, dass der Kunde quasi als Belohnung fürs Energiesparen das Maximum an Fördermitteln aufs Konto bekommt und schon bei der Anschaffung spart. Rund 1.000 Euro und mehr sind möglich!

Der Kontakt zum Fördermittel-Service muss erfolgt sein, bevor die Modernisierung startet: Die Fördermittel-Experten sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06190 / 9263-435 erreichbar.


Infos zur Aktion „Besser flüssig bleiben“ gibt es auf www.besser-fluessig-bleiben.de.

 

Quelle: Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

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